Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt.
Geistlicher Impuls Dezember 2025
von Ekkehart Bechinger, Direktor Geistliches Zentrum St. Peter
Am Silvesterabend werden viele von uns in den Jahresschlussgottesdiensten das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ singen. Unsere Sorgen und Ängste, aber auch unsere Hoffnungen und unser Glaube finden darin einen guten und tröstenden Ausdruck. Der Autor des Textes war Dietrich Bonhoeffer. Der evangelische Pfarrer wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg von den Nazis ermordet. Zum 80. Jahrestag seines Todes gab es dazu eine große Zahl von Veranstaltungen in diesem Jahr.
Ein Zeit- und Leidensgenosse Bonhoeffers war der Jesuit Alfred Delp. 1907 in Mannheim geboren, erlitt er ein ähnliches Schicksal. Verhaftet wegen angeblicher (doch nicht nachgewiesener) Beteiligung am Stauffenberg-Attentat gegen Hitler wurde er am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Alfred Delp verfasste diese weihnachtlichen Worte:
„Gott wird Mensch. Der Mensch nicht Gott.
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste.
Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben,
sondern Gott es mit uns lebt.“
Worte mit großer Kraft. Sie können uns trösten, mahnen, ermutigen. Sie können auch gesungen werden. Zur Melodie von „Laudate omnes gentes“ passt der Satz: „Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt.“ Probieren Sie es aus. Spüren Sie, was Wort und Melodie in Ihnen auslösen. Nehmen Sie diese Ermutigung mit ins Neue Jahr. Lassen Sie sich davon segnen. Das wünsche ich Ihnen!
Ein Zeit- und Leidensgenosse Bonhoeffers war der Jesuit Alfred Delp. 1907 in Mannheim geboren, erlitt er ein ähnliches Schicksal. Verhaftet wegen angeblicher (doch nicht nachgewiesener) Beteiligung am Stauffenberg-Attentat gegen Hitler wurde er am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Alfred Delp verfasste diese weihnachtlichen Worte:
„Gott wird Mensch. Der Mensch nicht Gott.
Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste.
Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben,
sondern Gott es mit uns lebt.“
Worte mit großer Kraft. Sie können uns trösten, mahnen, ermutigen. Sie können auch gesungen werden. Zur Melodie von „Laudate omnes gentes“ passt der Satz: „Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt.“ Probieren Sie es aus. Spüren Sie, was Wort und Melodie in Ihnen auslösen. Nehmen Sie diese Ermutigung mit ins Neue Jahr. Lassen Sie sich davon segnen. Das wünsche ich Ihnen!
