Sakramente und mehr
Sakramente sind Zeichen der lebendigen Beziehungen Gottes zu mir als Mensch. Sie werden an besonderen Lebenswendepunkten gespendet und lassen mich hier Gottes helfende Kraft, seine Liebe und Nähe erfahren.
Durch Taufe, Eucharistie und Firmung wachse ich in die Kirche und ihre Glaubensvollzüge hinein. Auf den Empfang der Sakramente bereitet die Sakramentenkatechese vor. Sie begleitet mich und hilft mir, mein Leben im Lichte des Glaubens zu deuten. Katechetinnen und Katecheten legen bei der Begleitung auch Zeugnis ab von ihrem eigenen Glauben, ihren Fragen und Zweifeln, ihrem Suchen und Hoffen.
Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente:
| | Taufe, Firmung und Eucharistie (Kommunion) nehmen den Menschen in die Gemeinschaft der Glaubenden auf. Die regelmäßige Feier der Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens. |
| | Die Sakramente der Versöhnung (Buße / Beichte) und der Krankensalbung lassen die Christen in ihrer jeweiligen Lebenssituation aus der Begegnung mit Gott Kraft schöpfen. |
| | Das Sakrament der Ehe entfaltet im täglichen Leben immer wieder neu seine Wirkung, indem Gott in der Liebe zum Partner erfahren wird. |
| | Im Sakrament der Weihe lässt sich ein Mensch von Gott in Dienst nehmen für eine Leitungsaufgabe in der Kirche beziehungsweise Gemeinde. |
Sakramentalien
Über die sieben Sakramente hinaus kennt die katholische Kirche weitere Zeichenhandlungen, sogenannte Sakramentalien.
An Stationen und Knotenpunkten des Lebens sprechen sie dem Menschen den Segen Gottes zu. Zu den Sakramentalien gehören Wortgottesdienste wie Beerdigungen und Haus-, Fahrzeug- oder Tiersegnungen.
